Helite_Motorrad Airbag Jacke

Der Frühling ist offiziell da, und es ist Zeit, wieder Motorrad zu fahren. Aber auch Zeit dafür das Motorrad fit für die Straßen machen. Worauf sollte man achten bevor man die ersten Sonnenstrahlen auf dem Motorrad genießen darf, hat euch der CMM Shop für Helite Motorrad Airbag Jacken hier in sieben Punkten aufgelistet.

  1. Motorrad Handbuch lesen!
  2. Kraftstoff Check – Warum sollte man kein altes Benzin nutzen?
  3. Batteriewartung
  4. Reifen – Sind diese schon zu alt?
  5. Öl und Filter
  6. Brennflüssigkeit und Kühlmittel
  7. Frühjahrsputz – entstaubt sieht das Motorrad schöner aus

Handbuch lesen!

Vor jeder Saison sollte man das Handbuch nochmals auspacken und genau durchlesen, egal wie lange
Man bereits schon das Bike besitzt oder ob man ein langjähriger erfahrener Motorradfahrer ist.
Für die Wartung des Motorrades ist es vorab immer wichtig alle Details zu kennen und diese entnimmt man am besten aus dem Handbuch.

Altes Kraftstoff entleeren!

Ist das Motorrad über Winter eingelagert worden, enthält der Tank meistens noch Kraftstoff und ist nicht leergefahren. Doch Benzin ist sehr empfindlich und kann sich bei Nicht-Nutzung schnell verschlechtern. Nach ein paar Monaten beginnen die brennbareren Elemente im Benzin bereits zu verdampfen, was dazu führen kann, dass das Motorrad schlecht (oder überhaupt nicht) fährt. Wenn das Motorrad einen hohen Verdichtungsmotor hat, wie es bei vielen sportlichen Motorrädern der Fall ist, kann alter Kraftstoff sogar noch größere Probleme verursachen.

Darüber hinaus kann Benzin, wenn es in einem Tank ist, mit Sauerstoff reagieren und so Lackablagerungen im Kraftstoffsystem erzeugen, die Leitungen, Filter und Düsen oder Injektoren verstopfen können. Aufgrund von Temperaturschwankungen kann sich auch Kondenswasser in einem Gastank bilden und Wasser zum Benzin hinzufügen, was zu noch größeren Problemen führen kann. Wenn das Motorrad ordnungsgemäß winterfest gemacht worden ist, hat man entweder den Kraftstoff abgelassen oder dem Kraftstoff im Tank einen Kraftstoffstabilisator hinzugefügt (Kraftstoffstabilisatoren können die Lebensdauer des Kraftstoffs auf ein Jahr oder mehr verlängern).

Der nächste Schritt ist einen Blick in den Tank zu werfen, ob sich im Innenraum Rost gebildet oder Kondenswasser angesammelt hat, die später Probleme verursachen können. Ist der Tank leer, füllt man ihn vor dem Start mit frischem Kraftstoff auf. Ist der Tank voll, folgt das nächste Problem: leere Batterien.

Batteriewartung ist wichtig!

Das häufigste Problem bei Motorrädern, die den ganzen Winter lang stehen, sind die Batterien. Jedes Mal, wenn sich eine Batterie entleert, wird ihre Lebenszeit reduziert. Viele Motorradfahrer haben ihre Batterie während der Lagerung an einem Erhaltungsladegerät angedockt, damit das nicht passiert. Hat man diesen Schritt vergessen, ist es dennoch nicht zu spät, um eine Batterie zu bestellen und die Batterie für die erste Fahrt der Saison wieder aufzuladen. Wir empfehlen, ein „intelligentes“ Ladegerät zu kaufen, das sich automatisch ausschaltet, damit man es nicht überlädt und beschädigt. Dennoch sollte man auch mit einem Ladegerät, den Füllstand der Batterie überprüfen, bevor man es anschließt.
Hat man eine Lithiumbatterie, muss diese etwas anders behandelt werden. Nach wie vor sollte man immer noch ein Erhaltungsladegerät verwenden, jedoch wird hierbei eines benötigt, das spezifisch für Lithiumbatterien ist. Lithiumbatterien sind fest, also sollte man bitte die Zellen nicht mit Wasser auffüllen.

Reifencheck nicht vergessen!

Reifen sind ein wichtiger Teil des Motorrades, der vor jeder Fahrt überprüft werden sollte. Lediglich ein paar Quadratzentimeter Gummi halten Hunderte von Kilos Metall, sowie den Fahrer in Kontakt mit der Straße und das zu jeder Zeit, so dass Reifen in einem gutem Zustand unerlässlich sind.
Überprüft werden müssen der Reifendruck, da die Luft nach ein paar Monaten entwichen ist, sowie der Reifenverschleiß. Reifen müssen top in Schuss sein, sonst wird es unsicher auf den Straßen.

Öl und Filter checken!

Möglicherweise wurde das Öl im Rahmen des Wintereinlagerungsprozesses gewechselt, aber wenn nicht, sollten dies noch vor Beginn der neuen Saison geschehen. Jedes Motorrad ist anders, deshalb sollte man in der Bedienungsanleitung nach dem genauen Verfahren schauen. Immer gut ist es Öl und Filter gleichzeitig zu wechseln.

Vergessene weitere Flüssigkeiten

Eines der am meisten vernachlässigten Dinge aneinem Motorrad ist die Bremsflüssigkeit. Selbst wenn das Motorrad nicht benutzt wird, ist die Bremsflüssigkeit extrem hygroskopisch. Das bedeutet, dass sie Feuchtigkeit direkt aus der Luft absorbiert. Bremsflüssigkeit zieht so viel Feuchtigkeit an, dass die Kappe einfach über Nacht aus der Flasche rutschen kann. Überprüft werden muss der Flüssigkeitsstand im Hauptzylinder. Idealerweise sollte eine vollständige Spülung des Bremssystems mit neuer Flüssigkeit stattfinden.

Eine andere oft vergessene Flüssigkeit ist Kühlmittel. Überprüft und stellt sicher, dass der Kühlflüssigkeitsstand den Spezifikationen entspricht, insbesondere nachdem das Motorrad mehrere Monate lang gestanden hat. Wenn man die Extrameile fahren möchte, kann man auch eine komplette Kühlmittelspülung durchführen. Hierbei werden alle gebrauchten Kühlmittel mit weißem Essig und destilliertem Wasser entfernt und das System mit einer frischen Mischung befüllt. Wenn das Motorrad heiß wird oder besonders hart gefahren wird, sollten Produkte genutzt werden, die für den Rennsport zugelassen sind. Dabei handelt es sich um Kühlmittel, die die Betriebstemperatur um 20 Grad oder mehr senken können.

Frühjahrsputz nicht vergessen!

Wenn schon denn schon: Auch Motorräder möchten geputzt sein, um in der Sonne zu strahlen. Reinigen und wachsen und eine gute Politur sind ein Must im Frühjahrsputz. Mit aufgeladener Batterie, frischem Kraftstoff im Tank, geschmierten beweglichen Teilen und einer im Frühlingssonnenschein funkelnden Lackierung bleibt nur noch eines zu tun – losfahren!

Die Helite Airbagjacken
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